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ABOUT

 

Founded in 2001. Starting. Playing. First Release at Tonto in 2002. Playing  gigs. Pause. Working on Spoil, microbe. Playing again. "Spoil, microbe" Release at Chmafu Nocords. Playing. Working on "Code Inconnu /s.t.". Release  2010 Noise Appeal.

 


 

Code Inconnu 2010 Forum ©-Faraidoon-Mohiden

 



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WHAT THE OTHERS THINK

Code Inconnu (Chmafu Nocords, CD-R / Noise Appeal, 12"): Ein Projekt aus Graz, dessen Gitarre-Drums-Synthie-Grundstock aus Gottfried Krienzer, Markus Sworcik und Christoph Uhlmann sich für ihr drittes Update erweitert hat mit Reas am Bass und Gesang von Hannes Schauer, der auch für die Lyrics zuständig ist. Seine dunkle Stimme, oft mit einer Art Sprechgesangentschiedenheit, beißt sich nicht schlecht durch gegen die anbrandenden Gitarren- und Synthienoisewogen, das Knurren und Pochen einer toughen Band, die die School of Bulbul nicht geschwänzt hat, aber auch internationale Vergleiche nicht zu scheuen bräuchte. Bei ,Fly Me To The Moon’ mit seinen markanten Stakkatos und dem Kontrast von unheimlichen und pathetisch lunaren Momenten scheint Schauer russisch zu singen. Schon vor dem knurrigen ,When I’m Starting Too Slow’ ist schwer vorstellbar, wie diese Musik, dieses Gitarrensperrfeuer, bisher ohne Bass auskommen konnte. Point’ gibt sich anfangs stoisch, eskaliert aber dann aber ebenso triebtäterhaft ins Intensive wie alle Code Inconnu-Songs. ,Young Canadians’ brodelt zum Schluss mit Splatterbass wie ein Blutsee und Schauer stemmt, breitbeinig auf ein schimmernd sich erhebendes Gitarren-UFO plaziert, eine You-and-Me-Hymne auf Großpathos-Gipfel. Mit ,Küss die Hand’ an jene, die am liebsten den Großglockner kappen würden, weil der so unverschämt nach oben strebt. *Rigobert Dittmann / Bad Alchemy #66 / 2010*

I suppose it is no coincidence that this Austrian band carries the same name as one of the films of Austrian director Michael Haneke. Code Inconnu is Markus Sworcik (drums), Gottfried Krienzer (guitar) and Christoph Uhlmann (synth). As a trio they started in 2001, with Graz as their base. For their newest and third release they are joined by Reas Klockl (bass) and Hannes Schauer (vocals). So I deduce they changed direction considerably for their new record. They compiled an album of composed song structures that have strong roots in 80s new wave. Sometimes I had to think of how Allen Ravenstine added electronics to the songs of Pere Ubu, although Code Inconnu is a totally different band. Their music often sounds like a very thick soup. All sound ingredients together produce something very dense and unable to look through. A massive wall of sounds and noise, especially because of the use of heavy electronic tapestries. This is noise rock par excellence and done very convincingly. It works well for me in tracks like ‘Recollected’.
In quieter tracks like the first part of ‘Point’ the music looses my interest. In their mixing of vocals and electronics the most interesting things happen, like in ‘Dub an ordinary woman’ that opens with great guitar work by Krienzer. But reviewing CDs of rock music I always have the feeling that nothing changes in rock music. Essentially it are always the same basic ingredients. Also in the case of Code Inconnu I come to this conclusion. Although they are able to put their own stamp in a very dynamic and fresh way. They spread out much energy and power as we expect from rock music, and that makes them appealing. But for me this does not compensate the fact that it is in the end rock as we know it so well. I wished they put more "inconnu codes" into their music. With the closing track "Young Canadians" they lost all my credit. It is full of the usual pop pathos that just horrifies me. The vinyl version of this record is released by Noise Appeal Records. As a CDR it is realized by Chmafu Nocords. *DM / vital weekly / 2010*

Mehr Fluch als Segen, wenn einen das Szeneformat "Wiremagazine" zu österreichs Tortoise ausruft. Wie in die badeseegrossen Fussstapfen steigen? Erst mal Ruhe bewahren und um Verstärkung ansuchen. Seit ihrem in der Indie-Presse abgefeierten 2005er Release "Spoil, Microbe" sind die Grazer Code Inconnu zum fünfköpfigen Monster angewachsen. Und das steht dem im Magen liegenden Gesamtsound enorm gut zu Gesicht. Der geschätzte Herr Newton würde sich im Grabe umdrehen. Mit seiner hochkomplexen Rhytmik überwindet der Code gekonnt die Gesetze der Schwerkraft und hebt ab. Code Inconnu katapultieren die wackeren Zuhörer in einen Klangorbit zwischen grimmigen Noise-Attacken, blubbernden Electronics uns spastischen Kreissägegitarren. Hand aufs Herz! Solch eine Arty-Farty-Mischung ist ja schon bei gefühlten 200 Bands gewaltig in die Hose gegangen. Ganz anders bei den Grazern. Code Inconnu nehmen dich an der Patschehand und führen schwerelos durch die tiefen Weiten ihres Universums. Die Jungs vergessen in ihrer ganzen Vertracktheit nie den Song und finden immer wieder den catchy Groove, der dich aus dem Bürosessel reisst. Ein sperriger Brocken extremer Musik, der sich nahtlos in die Ruhmesstirnreihe der letzten Releases auf dem Noise Appeal Rennstall (Sex Jams, Striggles, Reflector) einfügt. *kapuzine / 2010*

Code: bekannt Code Inconnu lässt den New Wave der frühen Achtziger in neuem Gewand auferstehen Den Titel eines Filmes von Michael Haneke als Bandname zu tragen, ist sicher nichts Ehrenrühriges. Während sich der österreichische Regisseur für „Das weiße Band“ eben einen Golden Globe abgeholt hat, muss man für „Code: unbekannt“ – im Originaltitel „Code inconnu: Récit incomplet de divers voyages“ – allerdings einige Jahre zurückblicken. Im Jahr 2000 erschienen, fand ihn damals die Band und vor allem Gitarrist Gottfried Krienzer ausgezeichnet. Er fügt aber hinzu: „Über die Wahl des Bandnamens kann man streiten, er ist vielleicht nicht ganz glücklich. Es war allerdings ein schnell gefasster Entschluss.“ Es ist auch nicht nötig, übereifrig Parallelen zwischen Haneke und der Ende der Neunziger damals noch unter anderem Namen gegründeten Band zu suchen. Allerdings sind die im Film thematisierten Schwierigkeiten der Kommunikation auch für Krienzer – er ist hauptberuflich Gitarrenlehrer – relevant: „Ich habe es sehr interessant gefunden, dass man Kommunikationsmethoden hat, die nicht wirklich kompatibel sind. Ständig gibt es Missverständnisse, ohne böse Absicht. Wir haben das auch für unsere Musik so gesehen. In unserem Verständnis hat sie eine eindeutige Richtung, aber man kann nie damit rechnen, dass sie so ankommt.“ Die Chancen stehen gut, dass das neue, selbstbetitelte Album „Code Inconnu“ beim Hörer nur für das nötige Mindestmaß an Irritation sorgt. Denn im Vergleich zu den beiden Vorgängeralben – „Abgesang“ (2002), sperriger Instrumentalrock, und „spoil, microbe“ (2005), eine sehr artifizielle Elektronik-Rock-Synthese – ist das neue Werk geradezu Pop, die Codes sind da durchaus bekannt. Es kommt nicht von ungefähr, dass der neue Wurf – wie eigentlich bei Debütalben üblich – selbstbetitelt ist. Man muss zwar nicht unbedingt von einem Neubeginn sprechen, allerdings hat sich einiges verändert. Code Inconnu sind das erste Mal mit Sänger unterwegs. Und während das letzte Album „spoil, microbe“ aus den im Alleingang eingespielten Beiträgen der einzelnen Bandmitglieder zusammengebastelt wurde, betont Krienzer, dass die Sache nun „so richtig nach Band klingt“. Allerdings. Der elektronische Anteil wurde deutlich reduziert, die Nummern erinnern an den New Wave der späten Siebziger und frühen Achtziger, an Songs, wie sie Bauhaus oder Joy Division spielten. Nur setzen sie Code Inconnu im dekonstruktivistischen Stile des Post-Rocks um, und die ungehemmten Noise-Rock-Einschübe – da befinden sie sich in der Nähe der Achtzigerjahre-Noise-Heroen Big Black – verleihen ihnen ein ungleich gefährlicheres Antlitz. Begonnen haben Code Inconnu als Trio, mittlerweile sind sie zum Quintett angewachsen. Die Liebe der Kerntruppe Gottfried Krienzer (git), Markus Sworcik (dr) und Christoph Uhlmann ­(synth) zu experimenteller Musik erwuchs im Umfeld des ehemaligen Grazer Labels tonto, aus dieser Ecke stammt auch der später mit an Bord geholte Bassist Andreas Klöckl (Reas). Krienzer ist derzeit auch Gitarrist des Grazer Quartetts The Striggles, Markus Sworcik der Schlagzeuger von Hella Comet, deren Debüt auf Pumpkin Records für Februar angekündigt ist. Für die Achtziger-Nähe des nun vorliegenden letzten Streichs von Code Inconnu war Sänger Hannes Schauer – der eine Zeit lang in London gelebt hat – mit seiner musikalischen Vorliebe für eben New Wave, so Krienzer, nicht unbedeutend. Und als ehemalige Instrumentalband war so einiges neu zu überlegen:„Man muss auf den Sänger ganz spezielle Rücksichten nehmen. Früher haben wir schnell mal alles zugebuttert.“ Zwei Jahre hat das Quintett an „Code Inconnu“ gearbeitet. Nicht nur weil sie mit viel Liebe am Detail zur Sache gehen, sondern weil sie auch Weltmeister im Verwerfen, Diskutieren und Streiten sind. Auch wenn sie aufgrund von „spoil, microbe“ den Achtungserfolg erringen konnten, vom britischen Magazin The Wire gelobt zu werden, sie haben sich dennoch neu erfunden. Wie viel in den letzten zwei Jahren auch gestritten worden sein mag, jene Dissonanzen, die man auf dem neuen Album hört, die sind Absicht. Auch Diskutieren und Verwerfen haben sich wohl bezahlt gemacht, das neue Werk ist ihnen prächtig gelungen. Nur ein Sender-Empfänger-Problem dürfte wohl wiederum auftauchen. Als Cover dient ein Foto des Holländers Harm van den Dorpel, das der Künstler für die Band zur Verwendung freigegeben hat. Dass sich der Betrachter der verschwommenen, kaum erkenntlichen Ziege so wie Krienzer an das Cover des Beach Boys-Albums „Pet Sounds“ erinnert fühlt, diese Rechnung dürfte wohl kaum aufgehen. *Tiz Schaffer / Falter 04/10 / 2010*

Rarely you meet drum’n'bass-influenced music that’s also very rich in dissonant intensity, therefore generating peculiar overtones all around the place; this is exactly what happens in this album, which I like much more – you guess it – when listened from the speakers. Code Inconnu’s line up consists of Gottfried Krienzer (guitar, sampling) Christoph Uhlmann (synth, sampling) Markus Sworcik (drums, sampling) and Andreas Klöckl (bass); the quartet raises a mass of deranged resonances and unexpected colours, thanks to very individual voices that, while interacting in the overall context, are each one the reason for slight deviations from the norm, which results in angular fragments, chiming shifting chords and throbbing organisms of low frequencies that seem to come from the outside, so eccentrical is their placement in the mix. Try this CD at medium volume in a silent environment and be rewarded by a product which won’t have you howling for pleasure but whose mechanisms approach perfection… *Massimo Ricci / Touching Extremes / 2006*

Code Inconnu er et glimrende eksempel, som på den ene side virkelig laver fin, velafbalanceret instrumentalmusik, men på den anden side også har et udtryk, som bliver meget endimensionalt i længden. Samplinger og en stor mængde elektronisk effektbehandling blandes så flydende med den klassiske rockbesætning af guitar, bas og trommer, at det kan være svært at høre, hvor det ene holder op og det andet begynder, og som sådan er der i hvert fald rent teknisk intet at udsætte på albummet Spoil, Microbe. Til gengæld er den dovne, indadvendte stemning, albummet opbygger, stort set den samme fra start til slut, og man kommer meget hurtigt til at savne bare et eller andet, der stikker lidt ud: Melodier og riffs, som ikke er så gennemført løse og anonyme, at man glemmer dem lige så hurtigt, man hører dem, grooves, der faktisk groover, eller lyde – elektroniske såvel som akustiske – der ikke er så farveløse og uopfindsomme. Alt dette sagt, så bør det dog også siges, at Code Inconnu bestemt er bedre til det, de gør, end så mange andre i samme nabolag. Godt nok trækkes der i en del tilfælde alt for meget på den mest pæne og kedelige pseudojazz af Tortoise-skolen, og godt nok afsluttes der med et par støjrock-stiløvelser af den svulstigt melankolske slags, som ethvert gymnasieband siden Mogwai og Godspeed You Black Emperor efterhånden har tillært sig, men samtidig er der så også blevet plads til nogle både glimrende og strukturelt relativt originale numre. Den mystiske undervandsambient på ”Arcade” er faktisk virkelig dragende, imens det lysere lydbillede og den lidt mere tempofyldte rytmik på ”Seeds” og ”Cold Little Finger” liver op i de ellers så tunge, ugidelige lydlag. Her minder gruppen mere om Red Snapper end om Tortoise, og det er bestemt til dens fordel. Spoil, Microbe er således en anbefalelsesværdig repræsentant for stilen, hvis det nu endelig skal være, blot er den ikke i sig selv i stand til at overbevise om, t det er det, det skal. *Jannik Juhl Christensen / geiger.dk / 2006*

Austrian group Code Inconnu operate on the cusp of post-rock and electronica, favouring the latter on Spoil, Microbe, a hall of mirrors in which the instrumentalists and their sampled and treated doppelgangers do battle. Occasionally the complexity of the music, with its odd meters and shifting harmonies, leads to a suffocating density. The best moments here see them picking up the technological gauntlet thrown down by Tortoise’s "Djed", something most post-rockers haven’t thought even to try. "Sleepless Music" is one of the best things I’ve heard this year. Guitars billow like slowly advancing clouds of mustard gas over a slippery, cut-up 9/4 beat, before subsiding into a passage of beutiful eerie arpeggios, then erupting into a free noise coda complete with digital groans and splutters. In fact noise codas seem to be a speciality. "Fu" climaxes with a monstrous rising guitar figure strafed by Hecker-like squawks and squeals, and the final section of the superb "Seeds" lapses into a moody landscape of dark electronic harmonies and percussive blips and thuds. Spoil, Microbe is a bit too cluttered, as if the group are trying to cram all their tricks into each track, but that’s an understandable lapse, when the tricks are as good as these. Code Inconnu just need to let it all breathe a little, and they could be world beaters. *Keith Moliné / The Wire / 2006*

La testa si rinchiude in una scatola, ed è il presupposto preliminare. Suoni sistematicamente stritolati attraverso filtri che ne cannibalizzano ogni traccia di limpidezza. E pure i brani si reggono quasi sempre su strutture ben definite, appoggiate su tempi di batteria quadrati, richiami allo stile Brandlemayr nei disegni ritmici, però qui accuratamente polverizzati nel trattamento post sampling. E così anche un vago accenno dance lascia spazio ad un diffuso senso di desolazione, come se la pista si ritrovasse proiettata nel mezzo di una tempesta di sabbia. La chitarra ci mette del suo per alimentare l’inquietudine, s’intreccia e fluttua, girovagando in uno spazio sempre più costretto, e sempre sconosciuto, col sudore che gocciola, e gli occhi scavati dal sonno perduto. I minuti scorrono e la claustrofobia aumenta, il pressante bisogno di una boccata d’aria ci fa sentire un’apertura ( Fu ), ma è solo un’illusione.Tentare la fuga? Il pensiero è già frustrato. E se dev’esser pena lo sia fino in fondo, splendida e totale. Tanto che la successiva Cold Little Finger infastidisce con quel suo sgangherato arpeggio da jazzparty. Ma abbastanza avanti e sornione da correre il rischio di spopolare, verso le tre del mattino, non prima. Il ride non perdona. Ad ogni modo nel finale si cerca un’autentica via d’uscita, per non correre il rischio di rimanere in eterno murati. Ma è tutto vano. *Alberto Carozzi / sands-zine.com / 2006*

Code Inconnu: Spoil, microbe CD The minimalistic cover of this album is already promising. Ichno Studios did the artwork, which suits the music well. Code Inconnu is a four-piece with a relatively standard line-up (guitar, synth, drums, bass), nevertheless presenting an original concept far from mainstream. They combine the traditional intrumental song structure with an experimental touch. A band that fitts the German electronic pop tradition rather well, Can, Neu and Komeit or Laub (without vocals) can be considered fellow bands, all with their own style. The music breaths some kind of mystery, but also a calmness and melodic professionality. As if these musicians have played together for many years, including performing many live gigs. An excellent album with a high and constant level. *Paul Bijlsma / Phosphor Magazine / 2006*

Wie Mikroben schaben sich Code Inconnu gekonnt durch die Poren elektronischer Häute und hinterlassen wunderschön-instrumentale Spuren von klarem und reduziertem Gitarrenhandwerk, das sich artifiziell eingeschweißt nervös windet. Post Rock für Art-Jazz-Freunde, oder Jazz für Experimentalrock-Freunde. Arbeit am Detail, die Freude macht. *Tiz Schaffer / Megaphon / 2006*

CODE INCONNU, spoil, microbe: platte des monats: Gottfried Krienzer (g, samp), Christoph Uhlmann (synth, samp), Markus Sworcik (dr, samp), Andreas Klöckl (b) / rec: 05 / Vertrieb: www.nocords.net / Bereit für starke Töne junger Grazer Burschen? Dann gehen Sie dem „unbekannten Begriff“ auf den Grund, sperren Sie die Ohrwascheln auf und lassen sie sich von den jugendlichen Krienzer, Uhlmann & Sworcik durchputzen. Als einziger Routinier stärkt Andreas Klöckl aka Reas, seit Fleischpost-Tagen ein Fixstern am Experimentalrock-Himmel, diesem homogenen Juniorenteam den Rücken. Nicht selten beginnt die akustische Reise mit einem Knistern, einem Rascheln. Rasch gehts dann zur Sache. Vorwärts, aber mit Querverbindungen. Querpässe öffnen die Räume, wie wir Fußballerinnen wissen. Und zwischen den Assoziationen, die von diversen kühnen Sounds angestachelt bzw. unangestrengt angestrengt werden, wird man an die besseren Tage von P ostrock erinnert. Als Kollektive wie Tortoise noch etwas zu sagen hatten und das auch auszudrücken vermochten. Gutes Zeichen: Man möchte diese krude Mischung aus Sampling und haptischen Instrumenten, diesen Mix aus Ambient und Groove, Experiment und Noise immer und immer wieder hören. Womöglich am besten live. Also: Veranstalter, veranstaltet! *Andreas Fellinger / Freistil Nr.6 / 2006*

Code Inconnu sind vier junge Herren aus der einstigen Kulturhauptstadt Graz, die auf ihrem Debüt zwischen keyboardgenerierten, großzügig bemessenen Ambientflächen und konzentriert simpel gehaltenen Schlagzeug-Stoizismen eine handvoll saftiger Genickwatschen in Form von herrlich noisenden Gitarrenbreitseiten verteilen. Zwar kann das Album nicht immer mit den kompakt-groovenden, zeitweise schon irrwitzig übersteuerten instrumentalen Attacken, die die Live-Qualitäten des Quartetts auszeichnen, mithalten – eine zumindest vage Vorstellung davon, welche Klingeltöne, der dem Konzertabend folgende Morgen für die Gehörgänge bereithält, vermittelt es jedoch allemal. Und auch wenn der etwas überbetonte Proberaum-Flair – aus dessen Schirmherrschaft die Aufnahme jedoch in Punkto Direktheit eindeutige Vorteile bezieht – in so manchen Schlüsselstellen die Aggressivität etwas zu kurz kommen lässt, ist „Abgesang“ ; ein sturer, eigenwilliger und jedenfalls empfehlenswerter Bastard aus Ambient und Post-Noise geworden. *Tobias Bolt / ECHOS-ONLINE.DE / 2004*

Das auf Tonto veröffentlichende Quartett CODE INCONNU (Gottfried Krienzer – gitarre, Christoph Uhlmann – synth, Markus Sworcik – drums, Andreas Klöckl – bass) ist im Moment einer der interessantesten Acts der experimentellen steirischen Musikszene. Vor allem live manövrieren Code Inconnu derart gekonnt zwischen den Feldern Groove, Experiment und der puren Arbeit am Material Sound, dass es keineswegs schwer fiele, große Namen zu nennen, um das, was die vier Grazer da machen, zu charakterisieren. Am ehesten kann man sich mit dem Etikett Post Rock behelfen, vor allem auch deshalb, weil es so herrlich weit und offen ist. Noise, der sich nicht vor Pop scheut. Jazz, der gerade, umbarmherzig und rau sein kann (und will). Ambient, der dich abwechselnd wünschen lässt, in diesem Film zu bleiben und doch auszusteigen. Musik, bei der man ahnt, dass es da wirklich viel zu sagen gibt, auch wenn man dazu nicht singen muss. Nach einer erfolgreichen skug-release-party im Forum Stadtpark Graz im Jänner 2004, wird der Noch-Geheimtipp Code Inconnu nun auch im Wiener Fluc gelüftet. *Harald Wiltsche / SKUG / 2004*

code inconnu steht für jene detailarbeit, die es braucht, um aus klein- und kleinstpartikeln wabernde soundteppiche zu knüpfen. diese schweben wie eine trennschicht mitten im raum, teilen scheinbar verstand und gefühl. während rhythmische loops flirrend die gehörgänge besetzen, verschaffen sich träg pulsierende gitarren über andere wege zugang. *Wolfgang Gosch / 2003*


 



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